Jan 27 2009

Mark of Chaos - geniales Strategy

Lukas Pracht

Neulich habe ich mir die Warhammer - Mark of Chaos - Gold Edition zugelegt. Die Version 1.0 erschien am 21. November 2006 und mit der Gold Edition bekommt man auch das offiziele Addon: Battle March. Bisher war ich mit der Warhammer-Welt ja eher nicht vertraut, doch nachdem ich dieses Spiel schon mehr als zehn Stunden lang zocke, macht es mir schon einen Riesenspaß. Vielleicht steigert das auch meine Motivation, irgendwann einmal mit Warhammer Online anzufangen ;D.

Doch nun zurück zu dem Strategie-Spiel: Die meiste Action dieses Games, findet zweifellos auf dem Schlachtfeld statt. Dabei werden aber nicht erst eine Base aufgebaut, Upgrades und Rüstungen erforscht, Einheiten und Helden ausgebildet, sondern man beginnt sofort mit einer vorher auszuwählenden Armee. Man muss sich das in etwa so wie die Total War Reihe vorstellen. Dabei hat man (dank des Addons) eine ziemlich große Auswahl an Völkern: Dabei reicht die Palette über fast alle Kreaturen, die das Fantasy hergibt - von Hoch- und Dunkelelfen, über Zwerge, Orks, Goblins, bis hin zu den Chaos-Truppen des Nordens, nicht zu vergessen natürlich auch die Menschen des Imperiums. Insgesamt 18 verschiedene Volksstämme stehen zur Auswahl. In den drei verschiedenen Kampagnen widmet man sich dann den Menschen, den Orks & Goblins, und den Chaoshorden. In letzterem bin ich mittlerweile im vierten Kapitel angekommen; die Story war im Grunde zwar nicht sehr tiefgreifend, dafür sind die Missionen allesamt gut zu bewältigen und nicht übermäßig schwer. Frustration kann sich dabei also kaum einstellen.

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Chaoshorden gegen Hochelfen - ein harter Kampf

Nun will ich aber noch ein wenig näher auf die Kämpfe eingehen. Die Armeen sind meist aufgeteilt in Helden, (normale) Truppen, und Belagerungswaffen. Während Katapulte und andere Kriegsmaschinen mächtig Schaden austeilen, weil sie mit einem Schlag ein ganzes Batallion auslöschen können, so sind die normalen Soldaten nicht minder wichtig. Zusätzlich zu den vielen verschiedenen Waffengattungen (Musketen, Pistolen, Bögen, Armbrüste, viele Schwerter, Äxte, Hämmer etc.) stehen den Kriegern auch viele individuelle Fähigkeiten zur Verfügung. Allerdings liegt die Hauptmacht bei den Helden. Deren Fähigkeiten sind äußerst vielfältig - aber es gibt drei verschiedene Arten von Skills: einmal welche für allgemeinen Kampf, dann welche für die Führung von Truppen (Moral, Magische Schilde usw.) und welche für Duelle. Letzteres kann häufig passieren, wenn in der Schlacht zwei Helden aufeinander treffen. Dann kommt es zu einem Zweikampf, bei dem die normalen Truppen nicht eingreifen dürfen. Wem ein solches Duell dann doch zu brenzlich wird, der kann natürlich dann immer noch fliehen, muss allerdings mit einer sehr schlechten Moral der eigenen Kämpfer rechnen. Und sollte man einmal zu viele Truppen verlieren, so kann man auf der Karte bestimmte magische Orte erobern, um gefallene Einheiten zu ersetzen oder neue zu rekrutieren.

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Ein episches Duell - Dämonenprinz VS Drachenreiter

Zur Steuerung im Allgemeinen lässt sich sagen, dass diese wirklich sehr einsteigerfreundlich gehalten ist, und nachdem man das Tutorial absolviert hat, ist man ziemlich gut für die bevorstehenden Schlachten vorbereitet. Auch die Kameraführung ist nicht störend, man muss nicht ständig herumjustieren, und der Zoom ist wirklich beeindruckend.

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Klein aber oho - die Skaven, ein Volk aus Rattenmenschen

Womit ich auch schon bei der Grafik wäre: Diese lässt wirklich nicht zu wünschen übrig. Allerdings sind die Anforderungen schon etwas höher gesetzt, wenn man das Spiel in seiner vollen Pracht genießen möchte. Das hingegen lohnt sich aber. Das Spiel strotzt förmlich vor Detailreichtum, vor allem was die Einheiten anbelangt. Jede Einheit in einem Batallion sieht ein bisschen anders aus, zum Beispiel tragen sie eine andere Schildbemalung, eine andere Frisur, andere Kleidung usw. Auch Gras, Bäume, Felsen und andere landschaftliche Elemente, sowie Burgen, Türme und Gebäude, die teilweise in die Kriegshandlungen mit einbezogen werden, sehen wirklich großartig aus. Insgesamt ist die Grafik wirklich fantastisch, Schlachten wirken sehr realistisch und auch mit Blut wird nicht gegeizt.

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Schön und gefährlich - die Dunkelelfen

Als Fazit kann man also sagen:
Wer ein anspruchsvolles und grafisch wunderschönes Echtzeit-Strategiespiel haben will, wird mit der Warhammer - Mark of Chaos - Gold Edition sehr zufrieden sein. Die Bandbreite der Möglichkeiten reicht vom Erstellen eigener Armeen, über Einzelgefechte und Kampagnen, bis hin zu riesigen Massenschlachten mit mehreren Spielern. Außerdem kann man eintauchen in die fantastische Welt von Warhammer, die immerzu von Kriegen zerrissen, kurz vor dem Untergang steht und deren Geschicke von den vielen grausamen Göttern gelenkt werden. Man sollte dieses Spiel unbedingt einmal gespielt haben!

Nun seid ihr gefragt:
Reizt euch das Warhammer Imperium?
Kennt ihr die fantastische Hintergrundgschichte des Spiels
Was haltet ihr von Warhammer - Mark of Chaos?


Jan 19 2009

Fable 2 - Die Qual der Wahl!

Simon Weber

Ein Spiel wie kein anderes. Mit völliger Entscheidungsfreiheit, welche jederzeit Einfluss auf die einzigartige Charakterentwicklung haben soll, werben die Entwickler/ Publisher des exklusiven Action -Rollenspiels für Xbox 360. Doch ist der große Hype um Fable 2 gerechtfertigt? Im Gegensatz zu anderen Tests zu diesem Spiel, von welchen es bereits sicher schon zahlreiche im Internet gibt, möchte ich mich in diesem Artikel auf die Aspekte konzentrieren, inwiefern sich Fable 2 von anderen Rollenspielen (und seinem Vorgänger) absetzt.


Die wichtigsten Neuerungen auf einen Blick:

  • Man kann einen weiblichen Helden spielen
  • Albion ist ca. zehn mal größer als in Fable und Fable: The Lost Chapters
  • Um die Hauptstory durch gespielt zu haben benötigt man ca. 15 Stunden, und ca. 100 Stunden um alles entdeckt zu haben
  • Ein-Button-Kampfsystem: X: Schwert, Y: Fernwaffen, B: Magie
  • Man altert im Laufe der Geschichte und nicht wenn man eine Stufe steigt
  • Man kann Kinder und Geschlechtskrankheiten bekommen
  • Fable 2 hat dynamische Orte, welche wachsen können und sich im Laufe der Zeit verändern
  • Es wird von folgenden Engines unterstützt: Lionhead Engine (Spiel), Havok (Physik), Kynapse (KI & Wegfindung)
  • Man muss arbeiten gehen um Geld zu verdienen, da man für normale Quests kein Geld mehr bekommt
  • Es gibt folgende Berufe: Attentäter, Schmied, Holzfäller, Barkeeper, Handlanger und Kopfgeldjäger
  • Es gibt über 100 Waffen
  • Man kann über Hindernisse springen (jedoch nur an dafür vorgesehenen Stellen), schwimmen, Hügel runterrutschen und von großen Erhebungen kopfüber ins Wasser springen
  • Die Stadt Bowerstone ist in 4 Bereiche eingeteilt
  • Es gibt die Stadt Bloodstone, als böses / gesetzloses Pendant zu Bowerstone
  • Es gibt einen Koop-Modus, welchen man entweder offline mit zwei Controllern spielen, oder über Xbox Live bestreiten kann
  • Es besteht die Möglichkeit jedes Kleidungsstück und die Haare individuell einzufärben
  • Die Gesinnungsmöglichkeiten wurden um weitere 2 erweitert. Die 4 Gesinnungen heißen: Gut/Böse, Rein/Verdorben

(Quelle: Wikipedia)

Eine Einführung in die Story (Beginn des Spiels, keine Spoiler):
Als kleiner Bettlerjunge treibt ihr euch zusammen mit Schwester Rose in eurer Heimatstadt “Bowerstone” herum, als ihr von ein Menschenmenge ausgehend einen großen Beifall vernehmt, welcher an einen reisenden Händler gerichten ist, um den sich die Leute versammelt haben. Sofort bittet euch Rose zu folgen, damit sie sich eilig die Waren ansehen kann, die der Händler verkauft. Darunter befindet sich auch eine alte “magische Spieluhr”, die seinem Besitzer laut Händler einen Wunsch erfüllen soll und für 5 Goldstücke angeboten wird. Während ihr mit eurer Schwester diskutiert, ob ihr Letztere kaufen sollt und wie ihr das nötige Geld dafür auftreibt (schließlich seit ihr arm), taucht plötzlich eine halbblinde Person namens “Theresa” neben euch auf. Diese ist bereits über 500 Jahre alt und die Schwester des Helden aus dem ersten Teil, soviel sei verraten. Jene spornt euch dazu an die Spieluhr zu erwerben und versucht euch von dem Glauben an die Magie des alten Reiches (Fable 1) zu überzeugen, aus welchem sie entstammen soll. Unter Druck gesetzt sucht ihr also nach kleinen Aufgaben (Quests) um euch wieder und wieder das ein oder andere Goldstück hinzuzuverdienen. Fleißig anderen Leuten geholfen, könnt ihr euch schließlich den angestrebten magischen Gegenstand kaufen und bei einem abgelegenen Ort, um keine große Aufmerksamkeit zu erregen, einsetzten. Leuchtend fängt die Spieluhr sich zu drehen ab, während sie eine seltsame Melodie abspielt und letztendlich einfach verschwindet. Entäuscht begebt ihr euch zusammen mit eurer Schwerster zu Bett und denkt noch darüber nach, warum ihr nur so dumm gewesen seit und den heute angetroffenen Leuten so viel Glauben geschenkt habt. Doch es sollte anders kommen: Mitten in der Nacht werdet ihr von Wachen geweckt und gebeten sie bis Schloss Fairfax zu begleiten. Damit geht der Traum und Wunsch eurer Schwester in Erfüllung. Ihr folgt aufgeregt der Eskorte bis zu dem Ziel: Fairfax. Dort werdet ihr schon empfangen, begrüßt und zu Lord Lucien geführt, welcher bereits auf euch wartet und verwirrt/ verzweifelt zu sein scheint. Hastig frägt er euch ob ihr die Spieluhr benutzen konntet. Nachdem er von eurer Schwester die Bestätigung erhielt, bat er sie in einen magischen Kreis zu treten, welchen sie zögern betritt als er anschließend mit einer hellen, blauen Aura aufleuchtete. Auch euch befahl er den Kreis zu betreten. Verwirrt blättert er in einem Buch und murmelt: “Ihr seid zwar Helden, aber keine der Drei, einer von euch ist der vierte!” Verzweifelt erschießt Lucien beide Kinder. Rose stirbt. In einer dramatischen Szene werdet ihr durch die Wucht der Kugel durch das Fenster hinter euch geschleudet. Ihr fällt auf die Häuserdächer Bowerstones und schließlich auf den Boden einer dunklen Gasse …und überlebt. Theresa erscheint und sagt bestätigend: “Heute stirbst du nicht, Held!”. Eure Jugend beginnt und ihr schwört Lucien Rache.

Meine Bewertung der Story:
Letztere ist interresant, gut inszeniert, motivierend, aber keinesfalls sonderlich innovativ. Dies spielt für mich jedenfalls keine allzu große Rolle, denn am wichtigsten ist mir immernoch, dass sie in Kombination mit stimmiger Grafik und gelungenem Sound eine dichte Atmosphäre erzeugt: Das erreicht sie allemal!

Über die Charakterentwicklung und Entscheidungsfreiheit:
In Fable nimmt so ziemlich alles, mit dem ihr interagieren könnt, Einfluss auf den zukünftigen Spielverlauf. So werdet ihr fett, wenn ihr zu viel vom leckeren Pflaumenkuchen nascht, oder sehr schlank, wenn ihr nur Gemüse und Obst verzehrt. Egal, was auch immer ihr treibt, es hat alles seine Konsequenzen: Positive und Negative. Die meisten Handlungen haben beide Seiten: Wenn ihr euch also entschließt, einfach mal grundlos in Anwesendheit einiger Dorfbewohner euren Magenblähungen freien Lauf zu lassen, werden euch einige als lustig betrachten, andere aber auch als abscheulich. Wie gerade schon erwähnt, kann man auch durch bestimmte Ausdrücke mit NPCs interagieren. Händler, welche euch gerne mögen, werden euch beispielsweise auch günstiger ihre Waren anbieten. Aber es geht auch anders: Ihr könnt ihnen auch das fürchten lernen und somit günstige Preise erzielen, denn “nur ein Dummkopf kauft zum vollen Preise ein”. Wie bei der Nahrung und den Ausdrücken hat man auch bei den Quests völlige Entscheidungsfreiheit: Helfen oder nicht? Wem helfen: Dem Guten, oder dem Bösen? Oder einfach alle töten? Auch das geht: In Fable ist es euch möglich, die meisten Charaktere einfach grundlos umzubringen. Doch bedenke: Wenn noch andere Person in der Nähe sind, könnte das möglicherweise schlimmste Konsequenzen nach sich ziehen. Wie ihr bereits wahrscheinlich schon gemerkt hab sind die Möglichkeiten gigantisch; mir ist es sicherlich nicht möglich alle aufzuzählen. Etwas wäre allerdings noch erwähnenswert: die neuen beiden Gesinnungen “Rein” und “Verdorben”, welche bereits in der obigen Liste schon erwähnt wurden. So haben bestimmte Schlafplätze, Essen, etc. auch Einfluss auf Letztere. Esst ihr beispielsweise Tofu, werdet ihr reiner und eure Moral erhöht sich.


(Bilderquellen: lionhead.com/fable2/ © 2009 Fable 2 - Peter Molyneuxs & Lionhead Studios)

Mein Fazit:
Falbe ist wirklich anders, und unmöglich in einem Satz zu beschreiben. Es fordet den Spieler ständig mit seiner Entscheidungsfreiheit und lässt die Konsequenzen vorerst im Dunkeln. Diese machen sich meist erst später bemerkbar. Das Game ist für mich wie eine Art Märchen, welches gekonnt vom tristen Altag ablenken kann und auch für Gelegenheitsspieler (wie mich) geeignet ist. Dies schafft es durch sehr viele Aspekte, wie auch dem äußerst gelungenem Kampfsystem, der dichten Atmo’ und den ganzen anderen Features, die es zu bieten hat.

Referenzen:
http://www.lionhead.com/fable2/
http://www.fable-2.de/

Nun seid ihr gefragt!
Stimmt ihr mir zu, wenn ich behaupte, dass sich das Spiel stark von anderen RPGs absetzt?
Fesselt euch der Beginn der Storry?
Reizt euch auch die Charakterentwicklung und Entscheidungsfreiheit?
Würdet ihr euch das Spiel für XB360, oder die erst später erscheinende PC Variante kaufen?


Jan 19 2009

LiebLinks -Ankündigung!

Simon Weber

Nach einigem Kopfzerbrechen habe ich mich dafür entschieden, die Montagslinkliste “LiebLinks” nicht mehr regelmäßig im 2 -Wochen Takt zu machen. Grund: Ich möchte mich nicht gezwungen fühlen, diesen Rhytmus beizubehalten. Ich denke, dass wesentlich interresantere Listen zusammen kommen, wenn ich das Ganze sporadisch mache. So habe ich mir jetzt beispielsweise eine Ordnerstruktur in meinen Lesezeichen speziell für unsre’ “LiebLinks” angelegt. Und wenn diese gefüllt ist, gibt es einfach am kommenden Montag darauf wieder interresante Tipps, wo ihr euch im Netz noch rumtreiben solltet, wie ihrs eben schon gewohnt seit :D.

Was haltet ihr von dieser Änderung?


Jan 17 2009

CreAbility wurde erweitert!

Simon Weber

Es gibt tolle Neuigkeiten: Aufgrund des gestiegenen Besucheraufkommens in letzter Zeit, haben wir unser Blog gezielt erweitert. Auf die drei auffälligsten Neuerungen gehe ich in den folgenden Zeilen ein!

Unsere neue Domain: www.creability.de!
Mit Freude habe ich festgestellt, dass die Domain, welche den gleichen Namen wie dieses Web Blog trägt noch verfügbar ist. Sofort haben wir uns entschieden die neue Adresse hinzuzukaufen. Keine Angst, alle alten Verweise funktionieren immernoch ohne Probleme: Es gibt also keinen einzigen Deadlink! Ich bitte dennoch alle unsere Freunde, welche so nett sind und uns in ihre Blogroll aufgenommen haben, ihren Verweis zu aktualisieren. Vielen Dank :D!

Die verschiedenen Abonnements:
…findet ihr alle auf dieser Seite. Wir bieten für jedes Interressengebiet, welches auf diesem Blog vertreten wird, ein spezielles Abo an. Natürlich gibt es auch weitehin ein Feed für das gesamte Blog. So sollen z.B. Leute, die sich nur für das Developement interresieren, von “Game Test” Artikeln “verschont” bleiben und auch nur die Sachen zu Gesicht bekommen, welche sie zu 100% interresieren.

Die neue Team Seite:
…gibt es hier! Dort stellen wir uns kurz vor und zeigen euch unsere Liebingsgames/ Filme, etc. Besonders interresant sind - denke ich - vor allem die beiden Bilder. Sicher einen Blick wert!

Des Weiteren hat sich die Geschwindigkeit des Blogs deutlich verbessert :D!

Freut euch auf einen Artikel über das einzigartige Game “Fable 2″, in welchen ich euch erklären werde, warum dass Spiel derart besondere Aspekte besitzt, die zuvor noch nicht geboten wurden! In den nächsten Tagen werdet ihr ihn hier auffinden :)!


Jan 10 2009

Erwartungen übertroffen! Das neue Prince of Persia!

Lukas Pracht

Seit Weihnachten habe ich endlich das neue Prince of Persia. In den Ferien habe ich es dann natürlich fleißig gezockt, und ich kann nur sagen: Genial! Es folgt ein Artikel darüber, warum man das Spiel trotz aller Vorbehalte doch spielen sollte.

Erst einmal eine Feststellung, die glaube ich, jedem aufgefallen sein sollte: Das Spiel ist anders. Und das in jeder Hinsicht. Prince of Persia (4) unterscheidet sich sowohl von anderen ActionAdventures, als auch von den drei Vorgängern der Sands of Time-Trilogie. Und ich muss sagen, dass dieses neue Spiel einen Riesenspaß macht, auch wenn ich Sands of Time, Warrior Within und The Two Thrones immer noch sehr gern mag. Es ist zwar traurig, dass die alte Reihe nun abgeschlossen ist, aber mit diesem Prince of Persia wurde ein großartiger Neuanfang gelegt.

Über die Story…
Am besten ich fange erst einmal bei der Story an - die ist komplett neu. Der neue Prinz ist übrigens nicht mal mehr ein Prinz, sondern eher so etwas wie ein Abenteurer, der gerade einen ziemlich großen Schatz in der Wüste verloren hat. Auf der Suche nach seinem Esel (der witzigerweise Farah heißt ;D), stößt er auf die Zauberin Elika. Die zwei freunden sich mehr oder weniger an, und der Prinz (ich nenne ihn einfach mal so, auch wenn er keiner ist) gerät eher unabsichtlich in einen Konflikt der Götter. Denn schon seit tausend Jahren streiten Ormazd, der Gott des Lichts, und Ahriman, der Gott der Dunkelheit um die Vorherrschaft. Die Haupthandlung des Spiels besteht darin, dass Ahriman aus seinem Gefängnis im Baum des Lebens entkommt, die Welt mit Dunkelheit verseucht und man dieses ganze Fiasko wieder richten muss. Das klingt zwar ziemlich simpel, ist aber trotzdem sehr unterhaltsam. Was aber auch an den zahlreichen Dialogen liegt, die der Prinz und Elika führen, und die man sogar selber beginnen kann. Dazu kommt noch, dass in diesem Spiel eine Beziehung zwischen den beiden entsteht, die wirklich lustige und spannende Wendungen nimmt, wobei man immer mehr über die Vergangenheit der beiden erfährt.
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Gelungen oder nicht? Die Grafik…
Nun wende ich mich gleich einem Thema zu, das unter vielen Fans zu unterschiedlichen Meinungen geführt hat. Die Grafik. Zuerst einmal will ich den Kritikstimmen widersprechen, die da sagen: Das ist doch Comic-Style. Das ist natürlich nur ein Vorurteil. Wer das Spiel selber einmal gespielt hat und nicht nach den Trailern oder den Gameplay-Videos urteilt, kann bestätigen, dass die Grafik auf keinen Fall wie in einem Comic wirkt, sondern unglaublich plastisch, farbenfroh und faszinierend. Zwar bin ich auch eher ein Anhänger realistischer Grafik, doch hierbei hätte Letztere einfach nicht dieselbe wunderschöne Atmosphäre erzeugt, welche für wirklich gute Laune sorgt. Außerdem passt der Artwork-Stil wirklich sehr gut zur Story und ist wahre Kunst. Wie gesagt, die Grafik stört wirklich überhaupt nicht und sollte auf keinen Fall ein Grund dafür sein, das Spiel nicht zu auszuprobieren.

Wiedermal gutes Gameplay?
Zum Gameplay lässt sich sagen, dass sich vieles geändert hat, aber zum positiven hin. Man hat zum Beispiel kein Interface, also keine Lebensleiste mehr. Folglich ist man in diesem Spiel auch so gut wie unsterblich, was allerdings nicht heißt, dass es zu einfach würde. Auch hat man keine Möglichkeit mehr, die Zeit zu manipulieren. Somit wird man dann bei einem bevorstehenden Tod im letzten Moment noch von Elika, einer ständigen Begleiterin, gerettet. Das macht das Spiel aber in keinem Fall langweilig, wie ich bezeugen kann. Die Schwierigkeiten haben teilweise ander Schwerpunkte, aber noch immer sind Geschicklichkeit, Reaktionsvermögen und Rätselgeduld gefragt. Ein typisches Merkmal von Prince of Persia ist ja auch der Parcours. Dieser hat aber nichts eingebüßt, im neuen Teil. Stattdessen stehen nun noch mehr neue Möglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel der Klauenfall (an der Wand hinab gleiten), über schräge Untergründe schlittern, mit Magie verlängerte Sprünge, an der Decke entlang klettern und - wenn man die entsprechende Zauberfertigkeit für Elika freigeschaltet hat - fliegen. Das ganze macht wirklich unglaublichen Spaß und man ist viel weniger frustriert als bei den Vorgängern aus der Sands of Time-Trilogie.

Über die Kämpfe:
Was sich auch geändert hat, sind die Kämpfe. Diese sind nun zwar seltener, dafür aber viel anspruchsvoller, schneller und dynamischer. Außerdem ist es wirklich sehr lustig einen Gegner erst mit dem Schwert kräftig durchzuprügeln, ihn mit der Krallenhand in die Luft zu werfen und ihn dann mit Elikas Magie drei Mal in die Höhe zu ballern. Dabei kracht und scheppert es köstlich, und Funken und Magie sprühen nur so. (Mal was anderes als blutiges Massenabschlachten, auch wenn ich Warrior Within deswegen ja so gern mag xD)
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Jetzt will ich aber ein Fazit treffen: Das neue Prince of Persia ist ein vollkommen neues und innovatives Spiel, das mit den Vorgängern aber nichts mehr zu tun hat. Wer einmal akzeptiert hat, dass die Sands of Time-Trilogie abgeschlossen ist, kann frohen Mutes an das Spiel herangehen - es lohnt sich wirklich! Das Game erschafft durch gute, wirklich für jeden Geschmack geeignete Musik und ein großartiges und weitläufiges Setting eine faszinierende Atmosphäre, in der man wunderbar abtauchen und alle Alltagssorgen vergessen kann. Außerdem hat man nach einer Runde Prince of Persia wirklich gute Laune ;D. Die Unterhaltungen und Dialoge, sowie die Zusammenarbeit mit Elika sind perfekt gelungen - endlich mal eine KI mit der das Spielen wirklich Spaß macht. Dazu kommt noch, dass man die Welt komplett frei begehen kann, trotzdem aber nicht die Orientierung verliert, da man sich jederzeit von Elika helfen lassen kann. Und - ein sehr wichtiger Punkt - das Spiel ist meiner Meinung nach auch gut für Einsteiger geeignet, jedenfalls besser als Warrior Within oder The Two Thrones.

Ach und übrigens: Bis jetzt habe ich keinerlei Bugs entdeckt ;D Darum mein Ratschlag: Dieses Spiel sollte man unbedingt mal gespielt haben, der Spielspaß ist einfach riesig! (Achtung: Suchtgefahr ;P)

Nun seid ihr gefragt!
Habt ihr das neue Prince of Persia schon gespielt?
Gefällt es euch (sofern schon ausprobiert)?
Sagt euch der neue Grafikstiel zu?
Packt euch die Atmosphäre und geht das Game gut von der Hand (Gameplay)?