Jan 20 2010

Resurrected!

Lukas Pracht

Ja ihr habt richtig gelesen! Es wird Zeit diesen Blog mit Elektroschocks wieder von den Toten zu erwecken. Zu lange hat er vor sich hingestaubt - es wird bald wieder neue Artikel geben!

Vieles hat sich geändert. Nicht nur unsere Namen - Eldoradon hört jetzt auf den eleganten Namen VanEldo und ich, vorher Agarwaen genannt, habe mir auch was neues zugelegt: Syrenion. Auch die Schule zieht uns unfreiwillig immer mehr in ihren Bann. Wer es noch nicht erlebt hat, kann es wohl nicht nachvollziehen, aber das G8 verlangt einem ziemlich viel ab. Zu viel, um ehrlich zu sein. Aber ich will mich jetzt auch gar nicht über ein schlechtes Schulsystem beschweren, sondern eher erklären, was uns letzteres genommen hat: Zeit! Zeit, Artikel zu schreiben. Zeit, mal richtig ausgiebig zu zocken! Zeit, auch mal Hobbies auszuleben. Das war wohl mit einer der Gründe, warum sich hier eine immer größer wachsende Staubschicht angesammelt hat.

Ein anderer war wohl einfach das allzu menschliche Vergessen. Wegen anderen Aktivitäten trat wohl creability.de immer mehr in den Hintergrund. VanEldo verbessert sich ständig im Programmieren und ich bin dabei, die Möglichkeiten der Digital Art voll auszuschöpfen. Daraus wiederum ergeben sich neue möglichkeiten, und ich glaube ich darf verraten, dass wir gerade etwas äußerst spannendes entwickeln. Aber das bleibt vorerst mal geheim - aber ich denke bis zur Enthüllung dürfte es nicht mehr weit sein :)

Nun ist es aber so, dass ich mitlerweile auch meinen eigenen Blog gestartet habe, trotz Zeitdruck und Schulstress, und da ich es auch schaffe auch dort noch ab und an einen Artikel zu veröffentlichen, habe ich mir gedacht, es wäre nicht verkehrt, auch hier mal wieder gelegentlich einen Artikel zu verfassen. Zwar werden hier vorerst seltener Textstücke erscheinen, aber ich würde mal sagen, das ist besser als gar nichts!

Und vielleicht, ich kann es aber noch nicht versprechen, werden wir hier auch das Video-Feature einführen, da ich mitlwerweile schon etwas mit YouTube, verschiedenen Aufnahmegeräten und dem WindowsMovieMaker (der coolerweise gratis!!! ist) herumexperimentiere.

Dann hoffe ich, können wir das Versprochene auch erfüllen, ich wünsche euch allen noch erholsame Ferien (es sind leider nur noch ein paar Tage) und bis bald!

PS: Ach und bevor ichs jetzt vergesse: auch im Chat hat sich einiges getan! Wir sind jetzt nicht nur in #creative zu erreichen, sondern auch im extra für Spielentwicklung eingeführten #gamedev Channel auf dem eu.irc.net.


Mär 18 2009

Imbalanced - im wahrsten Sinne des Wortes

Lukas Pracht

Ja, es ist mal wieder an der Zeit ein bisschen an einem Spiel rumzumeckern. Zwar mit keinerlei böser Absicht, aber irgendwie juckt es mich in den Fingern, endlich mal etwas über Schlacht um Mittelerde 2 schreiben. Warum? Naja… weil mich so einiges daran ziemlich aufregt.

Erst einmal fangen wir doch mit der Beschreibung von besagtem Game an.
Schlacht um Mittelerde 2 ist ein Echtzeitstrategiespiel mit Basenbau. Wie der Name schon sagt, befasst es sich mit der Thematik aus den Tolkien-Romanen und natürlich ist dies auch schon der zweite Teil. Es stehen folgende Spielmodi zur Verfügung: Schnelle Schlachten, Kampagne, Ringkrieg und natürlich den Mehrspielermodus, insbesondere online (doch dazu später mehr). Zur Auswahl stehen allgemein sechs Völker: Elben, Menschen, Zwerge, Isengart, Mordor und die (wilden) Orks.
Und hier setzt auch schon mein erster Kritikpunkt an: jedes Spiel sollte was die Völker angeht, balanced sein. Nun, das ist hier einfach nicht der Fall. Was bei Warcraft 3 mit Bravour geschafft wurde, hat hier einfach nicht hingehauen. Nur ein Beispiel: Elben. Die Düsterwaldbogenschützen können mit dem Upgrade Silberdornpfeile aufgerüstet werden. Zusammen mit der riesigen Reichweite genannter Einheiten sinkt die Übelebensdauer von Helden auf zehn und die von Einheiten auf 0 Sekunden. Man stelle sich nur vor was passiert, wenn der gegnerische Spieler nur Einheiten dieser Sorte kauft (was manche leider auch wirklich tun. Aber natürlich sind die Elben nicht die Mächtigsten. Nein! Getoppt werden so ziemlich alle Völker von den Zwergen. Diese haben die nette Eigenschaft, Horden von Kriegern auszubilden, welche man alle mit riesigen Hämmern upgraden kann und die dann die gegnerische oder (schlimmerweise) die eigene Base in wenigen Augenblicken zu Sägemehl und Steinstaub verarbeiten. Aber damit nicht genug – um diesem kleinwüchsigen Völkchen noch mehr Macht zu verleihen, dürfen die Zwerge ihre Festung mit einem süßen kleinen Monstergeschütz ausrüsten, das nahezu die ganze Karte mit großen brennenden Steinchen bombardieren kann. Netterweise haben die Zwergenhelden ähnliche Fähigkeiten… am besten (ich bin in diesem Artikel äußerst ironisch) finde ich den Skill, mit dem die kleinen bärtigen Männer den Boden mit einem Hammerschlag erzittern lassen und somit eine ganze Armee ausschalten können.
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Spätestens jetzt wird’s unfair – Zwergenkatapulte mit Feuerschuss

Solche brutalen Flächenschaden hat aber so ziemlich jedes Volk bei Bfme2. Drachen beschwören, die alles abfackeln was vor ihre Napalmdrüsen gerät, Meteoriteneinschläge, Sonnenstrahlen die ganze Landstriche samt den Einheiten anzünden (es ist schon ärgerlich, wenn auf einen Schlag die gesamte mühsam zusammengesparte Armee brennend, kreischend und sterbend herumrennt), Pfeilhagelattacken (mit einer Reichweite von mehreren Kilometern – man kann zwar mit einem Bogen bis zu 900 Meter schießen, aber auch keine Wunder vollbringen) und noch andere grausige Spezialfähigkeiten.
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Alles Schlechte kommt von oben – ein elbischer Pfeilhagel

Diese ganzen Sachen gab es in Schlacht um Mittelerde 1 noch nicht. Dort war es auch noch nicht möglich alles mit Türmen zuzubauen, um ein Durchkommen so gut wie unmöglich zu machen. Das lag ganz einfach daran, dass man nicht einfach überall hinbauen konnte. Man musste erst bestimmte Punkte erobern oder konnte nur in der eigenen Base bauen. Auch war die Kommandeurspunktezahl noch begrenzt und nicht unendlich vergrößerbar wie hier. Helden waren auch noch normalsterblich und nicht unsterblich. Und wenn ich hier von unsterblich spreche, dann meine ich das auch.
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Etwas sehr nerviges – eine Tower-Mauer – da hilft nur schweres Belagerungsgerät

Denn damit bin ich auch schon beim nächsten Punkt: Eine weitere Neuerung, die durch Schlacht um Mittelerde 2 reinkam, war die Erstellung von selbst gemachten Helden. So kann man sich zum Beispiel einen Zwerg, einen Zauberer, eine Elbenbogenschützin, einen Heermeister usw. nach Lust und Laune gestalten, indem man sich Aussehen, Fähigkeiten und Attributwerteverteilung aussucht. Klingt ja eigentlich ganz nett. Aber hier gibt es wieder mal ein Problem. Einen Glitch! Hier beziehe ich mich allerdings nicht auf einen Grafik-Bug (auch wenn es davon manchmal auch ein paar gibt), sondern auf die Fehler beim selbst gemachten Helden. Im Online-Spiel nutzen manche Spieler diesen Bug, um ihren Helden die Fähigkeit zu verleihen, sich jederzeit zu heilen. Cooldown wird hier einfach ignoriert, das gibt es einfach gar nicht. Dann gibt es manchmal auch so lustige Szenarios, wenn ein normaler Schwertkrieger plötzlich die halbe Armee mit einem Feuerball in die Luft bläst. Bei mir waren da Frusterscheinungen wie das Beißen in die Tastatur oder das Kopf-gegen-die-Wand-Hauen keine Seltenheit.
Zum Glück gibt es gegen diese Glitch-User eine einfache Lösung: einfach nicht mit ihnen spielen. Man kann nämlich zu Anfang eines Matches festlegen, ob man mit/ohne selbst erstellte Helden spielt, den Ring einsetzten darf, usw.
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Auch die Geschosse von Verbündeten können meine Ents anzünden, wie ich hier schmerzlich erfahren musste

So macht das Spiel jedenfalls wieder einigermaßen Spaß… auch wenn man sich wegen der schlechten Balance des Spiels so manches Mal aufregen möchte.
Man kann allerdings nicht sagen, dass das Spiel schlecht ist. Es hat auch seine lichten Seiten. Die Möglichkeit, nun auch mal die anderen Völker (Elben und Zwerge) spielen zu können, ist doch sehr interessant, auch wenn ich mir gewünscht hätte, dass Gondor und Rohan nicht in ein Volk gepackt werden. Die Idee mit dem Ring, den man sich von dem auf der ganzen Karte herumstreunenden Gollum holen kann, finde ich auch sehr originell. Und im Grunde war das Heldenbauen ja eine super Idee – wenn sie nicht von manchen Spielern so missbraucht werden würde.
So ziehe ich wie immer hier mein Fazit:

Die Schlacht um Mittelerde 2 ist ein relativ gewagter Versuch, das geniale Vorgänger-Spiel in die zweite Runde zu werfen. In einigen Punkten, vor allem eben der Balance (die auch mit dem Patch nicht besser geworden ist), sind die Macher ziemlich gescheitert, vom Design her ist das ganze aber doch ganz schön fürs Auge, wenn man nicht unbedingt an ein Crisis-Niveau gewöhnt ist. Zudem ist dieses Game sehr einsteigerfreundlich – man braucht meist wirklich kein großes taktisches Vorwissen - und für die Herr-der-Ringe-Fans sind doch so einige Geheimnisse zu entdecken (zum Beispiel kann man alle elbischen Begriffe übersetzen). Die Musik ist wieder mal sehr schön, eben die tolle Filmmusik von Howard Shore und sie trägt zu der klassischen Herr-der-Ringe-Atmosphäre bei. Man hätte das ganze also eigentlich wieder zurechtbiegen können, wenn sich EA nicht taub gegenüber Beschwerden seitens der Online-Spieler stellen würde.
Auf einer Skala von eins bis zehn würde ich diesem Spiel eine sechs-bis-sieben geben, nach Abwägung von Vor- und Nachteilen. Und ich bin noch immer der Meinung dass Schlacht um Mittelerde 1 besser war und ist. Leider wurde aber der Online-Dienst eingestellt.

Nun seid ihr gefragt:
Was hat euch nicht an BfME2 gefallen?
Oder gerade warum gefällt euch das Spiel?
Fandet ihr das BfME1 auch besser?
Spielt ihr auch online und habt die selben Erfahrungen gemacht?


Feb 16 2009

Weg mit der Werbung im Netz!

Simon Weber

Wer ärgert sich nicht über die ständige Werbung auf den meisten Internetseiten? Ob ein von der Seite kommender, den Content überdeckender Layer, ein aggresiver Banner oder eine mit reizendem Sound bestückte Flashwerbung…. verdammt, es nervt alles! Wir verraten euch wie ihr hier und jetzt den Schlussstrich ziehen könnt!

Natürlich ist die Werbung eines der wichtigsten Elemente moderner Finazierungsmodelle hier im World Wide Web. Allerdings sind die aktuellen Techniken des sog. Web 2.0 auch um einiges agressiver: z.B. ist die bereits angesprochene Layerwerbung meist tief im Quelltext verwurzelt, nur schwer zu blocken und zudem auch extrem nervig… aber keine Angst, auch dafür haben wir eine Lösung für euch :D! Ihr Name: Adblock Plus (ADP), ein Addon für den Firefox Internetbrowser. Die Tatsache ist einfach nur göttlich mit einem knapp 350KB kleinem Helferlein von der gesamten Werbemasse im WWW befreit zu werden: Es schont Nerven, entspannt und macht alle altbekannten Seiten zusätzlich auch noch um einiges hübscher. Gut, dass es dieses Blog momentan noch nicht nötig hat sich mit Werbung zu finanzieren :P!

Ja, ich bin bereit, hier und jetzt, Werbung dem Mittelfinger zu zeigen!


Feb 8 2009

World of Goo

Lukas Pracht

Schon sehr oft bin ich in letzter Zeit über diesen Namen gestolpert… hab mich komischerweise aber nie näher dafür interessiert. Das war ein Fehler. Denn bald stieß ich durch ein Blog auf einen Artikel über das besagte Spiel und ein Trailer tat sein übriges. Der erste Eindruck zählt, und das bewahrheitet sich hier wieder einmal. Dieses Spiel ist einfach nur genial!

Ich weiß zwar, dass man mit Worten kaum die Faszination hervorrufen kann, die Trailer oder die Demo selbst vermitteln, aber dennoch will ich versuchen das Spiel zu beschreiben.
World of Goo ist ein Konstruktions-Rätsel-Spiel, doch ich finde der Begriff Art-Game würde es besser treffen, denn nichts anderes ist dieses Spiel: Kunst! Allein der geniale Stil, in welchem die Level und das Menü und sowieso alles gestaltet ist, macht das Spiel schon sehenswert. Der Sinn des Games besteht darin, mithilfe von vielen lebendigen Goo-Bällen ein molekülartiges Gitternetz zu errichten, um ein Rohr zu erreichen, das zum nächsten Level führt. Wenn das auch einfach klingt, so ist es das wirklich nicht. So haben verschiedene Faktoren einen Einfluss auf das Spielgeschehen: Zum Beispiel die Physik und damit verbunden die verschiedenen Eigenschaften der jeweiligen Goo-Ball-Sorten. Manche fliegen, andere kleben besonders gut, andere wiederum lösen sich gar nicht erst aus ihrem Riesenmolekül. Dabei steigert sich mit der Zeit die Schwierigkeit der Level und manchmal muss man erst ziemlich lange überlegen, wie man die Aufgabe lösen könnte. Auch muss man am Ende jedes Levels immer noch eine bestimmte Anzahl von Bällen übrig haben, die dann in das Rohr hineingesaugt wird.
Zu dem ganzen kommt natürlich noch die Musik. Und die kann sich wirklich sehen - äh - hören lassen. Im ganz eigenen Stil und immer gut verträglich für die Lauscher passt der Soundtrack (den man übrigens frei downloaden kann) perfekt zu World of Goo.
Doch nun genug verraten… ich denke, World of Goo sollte jeder einmal gespielt haben, denn dieses Spiel beweist, dass man auch ohne Riesenbudget und ohne Riesenteam (2 Entwickler!), mit einer genialen Spielidee ein super Game machen kann. Die Demo ist auf jeden Fall Pflicht (diese beinhaltet den ersten von fünf großen Leveln) und die Vollversion ist mittlerweile auch schon erhältlich. Spielspaß garantiert!

Nun seid ihr gefragt:

Habt ihr World of Goo schon ‘mal gespielt?
Gefällt es euch?
Wie hoch war euer höchster Goo-Tower?


Feb 1 2009

Evanescence

Simon Weber

Durch die freie Charakterentfaltung eines Menschens, die meiner Ansicht nach von großer Bedeutung ist, entwickeln sich stetig neue Vorlieben und Interessen: In meinem Falle ist es eine neue Lieblingsband, Evanescence.

Sie gefällt mir besonders wegen der Leidenschaft und Eleganz, welche man in jedem einzelnen Song erkennen kann. Nicht zu vergessen natürlich auch wegen der bezaubernden Stimme von Amy Lee, der Sängerin und neben Ben Moody auch Gründerin. Mein Lieblingstitel ist “Bring Me to Life”, der gleichzeitig auch eine große Rolle bei dem Durchbruch der Band spielte. An gewissen Stellen kann man auch Linkin Park (auch eine meiner Favoriten) als Einfluss heraushören. Im Großen und Ganzen darf man allerdings schon fast sagen, dass sie ihre eigenes Genre entwickelt haben, da man es mit keinem anderen wirklich vergleichen kann und sie sich des Weiteren sogar selbst von der Gothic Bewegung distanzieren.

Zum Glück hat Evanescence einen eigenen, offiziellen YouTube Channel, wodurch es mir erlaubt ist, euch einige Songs hier vorzustellen und darauf zu verlinken:
Die meist gesehensten, besten Videos von Evanescence

Viel Spaß beim Anhören :D.